Rosen-Methode

Was ist die Rosen-Methode?

„Den Körper berühren – die Seele erreichen“

Bei der Körperarbeit nach der Rosen-Methode werden Menschen auf eine besondere, absichtslose Weise berührt. Die Rosen-Methode ist ein Weg, Gefühle und Erfahrungen über den Körper zu spüren. Durch die Atmung und die Muskulatur zeigt der Körper die Wahrheit unserer Gefühle. Durch Muskelverspannungen unterdrückt der Körper Gefühle und Erinnerungen, die wir zum Zeitpunkt ihres Enstehens nicht verarbeiten konnten. Auf diese Weise vergessen wir oft was passiert ist. Aber die Gefühle und Erfahrungen bleiben in uns, lagern in unserem Körper – und es kostet viel Kraft, sie im Unbewussten zu lassen. Die Muskelverspannungen behindern auch den freien Atemfluss im Körper.

Die Rosen-Methode trägt zum inneren Wachstum eines Menschen bei – körperlich, emotional und geistig.

Was macht die Rosen-Methode so kraftvoll?

„Bei dieser Arbeit geht es darum, sich wiederzufinden – die Wandlung zu vollziehen von der Person, die wir meinen zu sein, zu der Person, die wir wirklich sind.“ Marion Rosen

Wahrhaftig sich selbst gegenüber zu sein, ist eine Kraft – und diese Kraft ist das zentrale Ziel der Rosen-Methode; uns selbst zu sehen, wie wir wirklich sind.

Die Rosen-Methode kann weit reichen – vom Körperlichen zum Emotionalen bis hin zum Spirituellen.

Warum kommen Menschen zu einer Sitzung?

  • aufgrund von chronischen Schmerzen, Verspannungen, Migräne, Rückenschmerzen (ärztlich abgeklärt)
  • während oder  nach einer Gesprächstherapie, weil sie in einer Sackgasse stecken und allein durch Gespräche nicht weiterkommen
  •  persönliche und/oder spirituelle Entwicklung suchen
  • Zugang zu ihren Gefühlen suchen
  • um im Einklang mit Körper, Seele und Geist zu leben
  • um ihr volles Potenzial zu leben

Wie verläuft eine Sitzung?

Der Praktizierende schaut sich den Körper des Klienten an, um die verspannten und entspannten Regionen zu entdecken. Die Sitzung fängt in der Regel dort an, wo es hart und fest ist. Der Praktizierende berührt diese Stelle mit sanften Händen, die auch manchmal fester drücken; es ist kein Händeauflegen. Die Hände bleiben da, bis es eine Änderung, eine körperliche Reaktion gibt. Gleichzeitig sagt der Praktizierende, was er sieht und spürt, so dass der Klient sich besser wahrnehmen kann. Allgemeine Fragen zum Leben des Klienten können auch gestellt werden; dabei wird beobachtet, wie der Körper reagiert. Die Berührung macht es möglich, sich tief zu entspannen und sich gleichzeitig seines Festhaltens bewusst zu werden. Durch diese respektvolle Berührung wird es dem Klienten möglich, sich tief zu spüren, seine Gefühle auszudrücken, verbal oder non-verbal. Oft entdeckt man dabei was man Schönes in sich trägt – es aber noch nicht zeigen konnte.

Eine Sitzung dauert 50 Minuten – zzgl. 10 Minuten zum Nachspüren.

Kennenlernangebot: 3 Einzelsitzungen für 100 €  (empfehlenswert in wöchentlichen Abständen)

Jede weitere Sitzung/Einzelsitzung: 50 €

Über Marion Rosen:

„Es liegt ein ewiges Geheimnis in diesem wundervollen Instrument, das wir unseren Körper nennen. Es war mein Privileg, einen Teil dieses Geheimnisses erkunden zu dürfen….“

Marion Rosen wurde 1914 in Nürnberg geboren. Vor dem Krieg lernte sie Massage-und Atemtechniken bei Lucy Heyer, die mit ihrem Mann in München in gemeinsamer Praxis arbeitete. Beide integrierten damals die Atem – und Entspannungsarbeit in die Psychoanalyse. Als der Krieg anfing musste Marion wegen ihrer jüdischen Abstammung flüchten. Sie ging über Schweden in die USA und machte in beiden Ländern eine physiotherapeutische Ausbildung. Danach eröffnete sie eine Praxis in Berkeley. Marion Rosen ist am 18.01.2012 gestorben.